Alternativziele in Dalarna


Wir werden während unseres Aufenthalts in der Nähe von Sälen wohnen. Angelmöglichkeiten und ein beheiztes Schwimmbad befinden sich in der Nähe.

In dem Ort Sälen sind 2 kleinere Supermärkte, aber auch ein Café und Restaurant, in welchem die Köttbullar sehr zu empfehlen sind. Des Weiteren befindet sich in Sälen auch ein Outlet-Center für Sportartikel (einschließlich Kleidung), in dem die mitunter bereits recht günstigen Textilpreise in Schweden noch einmal unterboten werden. 

Zu empfehlen sind aber auch einige Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten in der Nähe unserer Unterkunft, wenn man einfach mal nicht mit auf Vogelentdeckungstour gehen möchte. 

Kanu-Tour

Nicht weit von unserer Unterkunft entfernt liegt die Kanuausleihstation Sälen, direkt am Västerdalälven. Von dort können zum Beispiel 3 Stunden-Touren mit dem Kanu gebucht werden, auf einfacher Strecke dem Västerdalälven entlang. Auch Bibersafaris werden von dem Veranstalter angeboten. 

Der Fluss Västerdalälven und seine Nebenflüsse Görälven und Fuluälven bieten dem Wasserwanderer eine fantastische Natur und Begegnungen mit Wildtieren. Sehr zu empfehlen ist die etwa 40 Kilometer lange Wasserwanderstrecke von Ljördalen (Norwegen) bis nach Sälen.

Die Kanuzentrale Sälen ist eine vom schwedischen Kanuverband anerkannte Institution, hat mehr als 15 Jahre Erfahrung mit Paddeltouren und bietet eine Ausrüstung höchsten Standards.


Røros (Norwegen)

Auch ein Ausflug nach Røros (Norwegen) kann sich lohnen. Die etwa 250 Kilometer dorthin fährt man durch das norwegische Hochland. 

Seit Mitte des 17. Jahrhunderts bis in die 1970er-Jahre wurde hier Kupfererz abgebaut, was die Gestaltung der Stadt sehr geprägt hat. In Røros befindet sich eine Bergarbeitersiedlung mit bis zu 250 Jahre alten Häusern. Der Schlackenberg und die Schmelzhütte, die heute das Bergbaumuseum beherbergt, mitten in Røros sind Zeugen einer sehr betriebsamen Zeit. Einige Kilometer entfernt vom Ort kann man die Olavsgrube besichtigen, mit Führungen (norwegisch & englisch) durch einen Teil des Stollensystems. 

Aufgrund der erhaltenen alten Bausubstanz gehört Røros mit zum Weltkulturerbe der UNESCO. 

Kupfermine in Falun

Die Stadt Falun ist berühmt für seine Bergwerke, die zusammen mit den Arbeitervierteln und der Industrielandschaft zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. 

Bereits m 11. Jahrhundert wurde der Kupferbergbau am Tiskasjöberg nachgewiesen; der Kupferbergbau prägte Falun über lange Zeit und entwickelte sich als äußerst wichtiger Industriezweig. Gegen 1640 standen die Kupferbergwerke zu Falun für etwa zwei Drittel der Weltproduktion. 

Genau zu midsommar 1687 stürzte ein beträchtlicher Teil der Grube ein. Kein Mensch hielt sich an diesem wichtigen Feiertag in der Grube auf und so wurden auch kein Opfer dieses Einsturzes verzeichnet. 

Bis 1992 wurde das Bergwerk betrieben. Heutzutage ist es eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Schweden. Führungen unter Tage zeigen unter anderem eindrucksvoll den Arbeitsalltag der schwedischen Bergleute.


Carl Larssons „Lilla hyttnäs“ in Sundborn

Carl Larsson und seine Frau Karin gelten als Begründer des heute als „typisch schwedisch“ geltenden Wohnstils, dessen wesentliche Elemente Helligkeit, Farbigkeit und lebendig-fröhliche Funktionalität sind. 

Das Wohnhaus der beiden Larssons und ihrer 8 Kinder in Sundborn ist heute ein sehr zu empfehlendes Museum. Englisch- und schwedischsprachige Führungen finden dort in kurzen Abständen statt und sind äußerst informativ.


Mora

Vasaloppet-Museum

Der Vasalauf zieht immer am ersten Sonntag im März eines jeden Jahres zahlreiche Wintersportler zum Start des längsten Skilanglaufwettbewerbs der Welt nach Sälen. Seit 1922 ist die Strecke über 90 Kilometer „der“ Skimarathon. Jedes Jahr starten über 65.000 Teilnehmer bei den verschiedenen Wettbewerben der Vasaloppet Winter Week. Beim eigentliche Vasalauf sind es dann etwa 16.000 Teilnehmer, die an den Start gehen.

Am Ziel in Mora wurde 1994 das Vasaloppet-Museum eröffnet, dass die erst Geschichte dieses Sportereignisses anschaulich darstellt.

 

Mora Kyrkan

Teile des Mauerwerks sind mit Graustein errichtet. Die Mora kyrka ist einer der ältesten Steinkirchen, erbaut zum Ende des 12. Jahrhunderts / Anfang des 13. Jahrhunderts. 

Der Glockenturm zählt ebenso zu der Kirchenanlage. 

Zorn Museum

Der berühmte schwedische Maler Anders Zorn wurde auch aufgrund seiner Fähigkeiten als Bildhauer bekannt. Der aus Mora stammende Zorn machte bereits in seiner Studienzeit auf sich aufmerksam; mit seinem Werk „In Trauer“.

Sein gesamtes Erbe (mit einem Wert von umgerechnet über 6 Millionen US-Dollar) hinterließ Anders Zorn dem schwedischen Staat mit der Auflage, ein Museum aufzubauen, in dem nicht nur seine eigenen Werke, sondern auch seine beträchtliche Sammlung an internationaler Kunst ausgestellt werden sollte. Das Zorn Museum, 1939 eröffnet, befindet sich heute in seiner Heimatstadt Mora.


Rättvik

Rättvik ist eine kleine Stadt am Ostufer des malerischen Siljan-Sees. Als Sehenswürdigkeit in diesem Städtchen ist insbesondere die Kirche aus dem 13. Jahrhundert zu nennen, mit den dazugehörigen etwa 100 Kirchenhütten und -ställen, welche zum Teil aus dem 17. Jahrhundert stammen. 

Etwas von der Kirche entfernt befindet sich das Freilichtmuseum Gammelgård, mit seinen etwa 30 Gebäuden bäuerlichen Ursprungs, die aus unterschiedlichen Zeiten und Gegenden des Landes stammen und dort wieder aufgebaut wurden. Der älteste Gegenstand dort ist ein „Wollkorb“, der aus dem 12. Jahrhundert stammt.

Der Ort ist des Weiteren bekannt für seine lebendige Volkskultur. Insbesondere die Feierlichkeiten zu midsommar sind weit über die Landesgrenze hinaus bekannt.




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