Öland - Die Vogelinsel Schwedens

Vogelbeobachtungs- und Fotoreise

~ 24.04. bis 30.04.2019 ~ 


  • 4 – 8 Personen 
  • 7 Tage / 6 Nächte
  • 750,- EUR pro Person für 7 Tage mit Reiseleitung, Halbpension


An der Ostküste Schwedens gelegen befindet sich die etwa 137 Kilometer lange und höchstens 16 Kilometer breite Insel Öland. Wegen des dort vorherrschenden Klimas wird diese Insel oft auch als Sonneninsel Schwedens bezeichnet.

Aufgrund von Erosionen ist die Erdschicht auf Öland nur dünn und so zeigt sich, vor allem im südlichen Teil der Insel, eine äußerst beeindruckende Karst- und Heidelandschaft. „Stora Alvaret“ wird diese Landschaftsform genannt, die sich über ein Areal von etwa 255 Quadratkilometern erstreckt.

Das Wort „Alvar“ kommt aus dem Altschwedischen und deutet auf ein nahezu baumloses, für die Landwirtschaft ungeeignetes Land, mit einer dünnen Vegetationsschicht auf felsigem Kalkuntergrund hin. Das "Stora Alvar" ist eine der letzten naturbelassenen Karstlandschaften in Europa; es ist zugleich aber auch das größte Alvargebiet der Erde und stellt ein Viertel der weltweit vorhandenen Alvarfläche dar. Zusammen mit der angrenzenden Bauernlandschaft ist diese Gegend von der UNESCO im Jahre 2000 als „Agrarlandschaft Südölands“ zum Welterbe erklärt worden. 

Das "Stora Alvar" verfügt, bedingt durch die hier herrschenden ungewöhnlichen Umweltbedingungen, über eine außergewöhnliche Flora und Fauna. So stellt die Insel Öland fast das gesamte Jahr über ein von Ornithologen hochgeschätztes Vogelreservat dar, das von der Vogelwarte Ottenby an der Südspitze der Insel überwacht wird. Es ist an Vögeln so exzeptionell artenreich wie das Alvar an Pflanzen. Diese Vogelwelt ist das Ziel unserer Reise.

Auffällig ist das Vorkommen der Wiesenweihe (Circus pygargus) aber auch das einiger Watvögel. Uferschnepfe (Limosa limosa), Bekassine (Gallinago gallinago), Austernfischer (Haematopus ostralegus), Rotschenkel (Tringa totanus), Südlicher Alpenstrandläufer (Calidris alpina schinzii) und Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula) leben im Alvar und seinen Feuchtgebieten.

Zu den regelmäßigen Brutvögeln zählen auch der Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria), Steinschmätzer (Oenanthe oenathe), das Braunkehlchen (Saxicola ruberta) und der Kiebitz (Vanellus vanellus), um nur einige zu nennen. Über das gesamte Jahr 2017 wurden auf Öland 440 verschiedene Vogelarten beobachtet, darunter solche Seltenheiten wie die in Nordamerika beheimatete Brillenente (Melanitta perspicillata), der Grasläufer (Tryngites subruficollis) und die Samtente (Melanitta deglandi stejnegeri). Außerdem die Steppenweihe (Circus macrourus), die sonst in Osteuropa und Zentralasien vorkommt, und die in arktischen Gebieten heimische Scheckente (Polysticta stelleri) oder die Bergbraunelle (Prunella montanella), deren Habitate die Bergwälder Sibiriens vom Ural bis zur Tschuktschen-Halbinsel sind. 

Öland stellt sich immer wieder als Paradies für Ornithologen und auch Vogelfotografen heraus. Ein Paradies aber auch für Botaniker, die auf dieser Insel eine Vielzahl endemischer Pflanzenarten vorfinden können, darunter einige Orchideenarten. 

Wer jetzt meint, dass das flache Plateau der "Stora Alvar" die einzige Landschaftsform Ölands ist, der täuscht sich. Beeindruckend sind auch die felsigen Buchten und Strände oder die Rauken in der Nähe Byrums, an dem malerisch gelegenen Küstenweg. Sehenswert sind auch hunderte seltsam windgebeugte Kiefern am nordöstlichen Strand der Insel, denen dieser Wald seinen Namen Trollwald (trollskogen) zu verdanken hat. Aber auch wundervolle Moore und Wälder hat die Insel zu bieten; die ebenfalls Lebensraum und natürlich auch Bruthabitat zahlreicher Vogelarten sind, wie Limikolen, die hier artenreich und flächendeckend zur Brut schreiten. 

SkandinAVES hat diese Reise erstmals in das Angebot mit aufgenommen und freut sich darauf Ihnen auf Öland die ornithologischen Höhepunkte während unseres Aufenthalts zeigen zu dürfen. 

Der gesamte Reiseverlauf wird durch SkandinAVES vor Ort organisiert und durchgeführt. Wir haben für die Zeit unseres Aufenthalts ein Ferienhaus in Köpingsvik gemietet, dass über eine gehobene Ausstattung verfügt und in der Zeit außerhalb unserer Ausflüge für Gemütlichkeit sorgen wird. 


Reiseverlauf

24.04.2019: Individuelle Anreise am Vormittag. 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen fahren wir in das etwa 30 Kilometer entfernte Rönnerum-Abbantorp, einem Edellaubwald im Mittlandskogen. Waldlaubsänger (Phylloscopus sibilatrix), Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla), Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca), Fitis (Phylloscopus trochilus), Buchfink (Fringilla coelebs) und Rotkehlchen (Erithacus rubecula) können hier angetroffen werden; Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) und Wespenbussard (Pernis apivorus) haben hier ebenfalls ihr Vorkommen. Wir durchwandern Edellaubwälder, beweideten Trockenwiesen, feuchte Kalkwiesen und Feuchtgebiete. 

Im Anschluss fahren wir weiter in Richtung Süden, zu einem von Ölands besten Vogelgebieten. In Beijershamn finden wir ein Mosaik aus Strandwiesen, Schilf und offenen Flächen vor. Watvögel, Enten, Seeschwalben und Möwen nisten in diesem Areal und auch ungewöhnliche Arten, wie Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica), Knäkente (Anas querquedula), Raubseeschwalbe (Hydroprogne caspia) und der Wanderfalke (Falco peregrinus) sind hier unter Umständen anzutreffen. 2 Aussichtstürme, Plattformen, Unterschlüpfe und ein gut ausgebauter Rundweg erleichtern uns die circa 4 Kilometer Wanderweg. Ganz nebenbei erleben wir schließlich den bald einsetzenden Sonnenuntergang am Kalmarsund.

25.04.2019: Ottenby

Ein äußerst bedeutungsvoller Ort für Vogelbeobachter und -fotografen in Skandinavien ist gewiss Ottenby, eines der am meisten besuchten Naturschutzgebiete in ganz Schweden. Die südöstliche geographische Lage im Meer, das milde Klima und die variierende Natur, die verschiedene Möglichkeiten zur Futtersuche, Schutzrefugien, Rast- oder Nistplätze machen diesen Ort zu einem einzigartigen Platz für Vögel und Ornithologen gleichermaßen. Im Frühjahr ist für die Zugvögel, nach einem langen Flug über die Ostsee, im südlichen Öland endlich wieder Land in Sicht. Hier können sich insbesondere Kleinvögel bei ihrem Zug im Frühling ausruhen und Nahrung finden, bevor sie weiter in ihre Brutgebiete ziehen. Im Herbst rasten dann zahlreiche arktische Watvögel und Entenarten in Ottenby, auf ihrem Weg nach Süden, bevor sie ihre lange Reise über die Ostsee nach Zentraleuropa oder Afrika fortsetzen. Von den 470 in Schweden vorkommenden Vogelarten ist die Mehrzahl in Ottenby gesichtet worden. Nicht zufällig befindet sich darum auch die Vogelwarte und Beringungszentrale der Schwedischen Ornithologischen Vereinigung seit 1946 genau an der südlichen Spitze von Öland, genannt Södra Udde.

Wir werden einen ganzen Tag in Ottenby verbringen. Sie können die verschiedenen Landschaftformen dieser Gegend genießen und den beginnenden Vogelzug miterleben. In Södra Udde befindet sich der Långe Jan, ein Leuchtturm, der zu jeder vollen Stunde, im Zusammenhang mit einer Führung, betreten werden kann. Ein Naturschutzzentrum (naturum) informiert Sie über das Gebiet und die wichtige Arbeit der Ornithologen vor Ort. Und es gibt ein Restaurant, in dem man sich zwischenzeitlich stärken kann.

26.04.2019: Der Norden

Nach dem Frühstück fahren wir von Köpingsvik aus in Richtung Lindreservat. Hier betreten wir eines der schönsten Naturschutzgebiete auf Öland. Das nur 76 ha große Areal setzt sich aus Mischedellaubwald, Heuwiesen, Trockenwiesen, Alvarboden sowie Feuchtgebieten zusammen, mit der Flora und Fauna, die in diese Biotope gehören. Beispielsweise findet der Halsbandschnäpper (Ficedula albicollis) hier sein Brutrevier.

Weiter geht es dann in Richtung Nabbelund zur Vogelbeobachtung auf einem nicht so weitläufigem Gebiet. 

Trollskogen heißt schließlich unser nächstes Ziel an diesem Tag. Vom Wind gebeugte Kiefern und alte urwüchsige Eichen prägen eines der bekanntesten Ausflugziele auf Öland. Eines der beliebtesten Fotoobjekte ist hier das Schiffswrack des Schoners "Swiks" aus dem Jahr 1926, das sich am Sandstrand befindet und ein Haltepunkt unserer etwa 4 Kilometer langen Wanderung sein wird. Zu den ornithologischen Sehenswürdigkeiten zählen hier der Schwarzspecht (Dryocopus martius), der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) und die Weidenmeise (Poecile montanus), die hier immer wieder als Brutvögel registriert werden.

Långer Erik heißt der Leuchtturm im Norden Ölands, das Gegenstück zum Lången Jan im Süden. Landzungen entlang der Vogelzuglinien sind aus ornithologischer Sicht immer besonders und so bietet die Zeit zwischen April und Juni auch hier am Lången Erik gute Möglichkeiten, die nach Norden weiterziehenden Vögel zu beobachten. 

Auf der Fahrt zu unserer Unterkunft machen wir noch einen kurzen Abstecher zu den Neptuni åkrar. Carl von Linné gab den weitgestreckten Geröllfeldern 1741 diesen Namen, als er für einige Tage Öland bereiste. Das Gebiet ist reich an fossilen Überresten und auch Vögel sind in dieser kargen Landschaft mitunter anzutreffen. Sandregenpfeifer, Austernfischer und Rotschenkel gehören zu den Arten, die wir im April an dieser Stelle antreffen können. Aber auch Arten, wie die Schneeammer (Plectrophenax nivalis), Eiderente (Somateria mollissima) oder Brandgans (Tadorna tadorna) können uns an der Küste begegnen.

27.04.2019: Robben und Alvaret

Eckelsudde im Westen der Insel ist der erste Haltepunkte unserer heutigen Reise. Bekannt ist dieses Gebiet vornehmlich wegen der Seehunde (Phoca vitulina), speziell wegen der Kalmarsund-Robbe, die sich genetisch von den übrigen Seehundpopulationen der Ostsee unterscheidet. Die hiesige Kolonie von 50 bis 80 Individuen macht etwa ein Viertel des gesamten Seehundebestandes im Kalmarsund aus. Auch Kegelrobben (Halichoerus grypus) leben in dieser Kolonie. Eckelsudde zählt ebenfalls zu den wichtigen Zugvogelbeobachtungsplätzen auf Öland; das Gebiet ist aber auch wichtiger Standort für Brutvögel, wie Schnatterente (Anas strepera), Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta), Alpenstrandläufer (Calidris alpina) und Bekassine. Unter besten Bedingungen können hier tausende Watvögel wie Austernfischer, Kiebitzregenpfeifer (Pluvialis squatarola) und Pfuhlschnepfe rasten. 

Mit dem See Möckelmossen werden wir unseren ersten Kontakt mit der kargen aber schönen Großen Alvar haben. Der Möckelmossen ist der größte aller Alvarseen auf Öland und deshalb allein schon einzigartig. Zudem trocknet er über das gesamte Jahr auch nicht aus. Am See nisten unter anderem Lachmöwen (Chroicocephalus ridibundus), Sandregenpfeifer, Rotschenkel und Großer Brachvogel (Numenius arquata). Auch die Wiesenweihe ist hier später im Jahr regelmäßig anzutreffen.

Wir reisen weiter zur Hulterstad alvar. Von Hulterstad aus begeben wir uns auf den etwa 7 Kilometer langen Weg nach Tingstad, der uns durch Feuchtgebiete führt, in denen Kiebitze, Uferschnepfen und Große Brachvögel zu sehen sein können. Wir können eventuell Austernfischer, Bekassinen, Kampfläufer (Calidris pugnax), Sandregenpfeifer, Wiesenweihen sowie Rohrweihen (Circus aeruginosus) beobachten, und den Charaktervogel der Alvar, den Goldregenpfeifer.

28.04.2019: Wieder im Norden

Am Morgen machen wir auf unserem Weg in Richtung Norden einen kurzen Abstecher nach Knisa Mosse, eines von Ölands nicht entwässerten Feuchtgebieten und zugleich das älteste unter Schutz gestellte Vogelschutzgebiet der Insel. 

Weiter geht es nach Högenäs orde. Das 122 Hektar große Gebiet zeichnet sich durch ein reichhaltiges Vogelleben aus, vorwiegend jedoch durch Watvögel, Enten und Möwen. Zu den gewöhnlichsten Brutvögeln zählen hier Kiebitz, Rotschenkel und Austernfischer. Zu den etwas seltener vorkommenden Arten gehören Großer Brachvogel, Sandregenpfeifer und in manchen Jahren auch der Säbelschnäbler. Unter den nistenden Enten und Möwen können Eiderente, Löffelente (Anas clypeata), Reiherente (Aythya fuligula), Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea) und Sturmmöwe (Larus canus) eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

In Böda hamn steht uns eine nur kleine Wanderung bevor. Direkt am Hafen schließt sich ein Vogelschutzgebiet an, dass auf einer kurzen Wegstrecke erkundet werden kann. Es ist Brutgebiet für unterschiedliche Wat- und Entenvögel. 

Die alte Küstenstraße werden wir in Richtung Süden passieren und am Abend die Rauken von Byrum aufsuchen. Es handelt sich um das bekannteste und am deutlichsten ausgeformte Raukengbiet auf Öland. Die seltsamen Steingebilde wurden im Laufe von Jahrmillionen von den ständigen Bewegungen des Meeres über den Kalkstein herausgebildet. Nach zeitlicher Abhängigkeit können wir dort vielleicht auch einen der sagenhaften Sonnenuntergänge auf Öland genießen.

29.04.2019: Noch einmal Ottenby

Wir werden unsere Aktivitäten in Ottenby fortsetzen oder einfach noch einmal die Orte in Södra Udde aufsuchen, die uns am 25.04.2019 besonders gut gefallen oder die wir vielleicht noch nicht erkundet haben. Vielleicht gibt es aber auch schon wieder einige interessante Meldungen neuer Vogelsichtungen an der Südspitze Ölands, auf die wir an dem vorletzten Tag unserer gemeinsamen Ölandreise reagieren können.

30.04.2019: Der Sumpf von Djurstad

Djurstad träsk ist ein Sumpfgebiet mit einer reichen Avifauna. Vielleicht können wir an diesem Morgen bereits den Gesang der Nachtigallen (Luscinia luscinia) und Sumpfrohrsänger (Acrocephalus palustris) hören oder Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) und Rohrammer (Emberiza schoeniclus) im Schilf beobachten. Rohr- und Wiesenweihen sind in dieser Gegend ebenfalls regelmäßig auftretende Vogelarten. Tüpfelsumpfhuhn (Porzana porzana), Bekassine und Rothalstaucher (Podiceps grisegena) sind weitere Arten, die uns bei unserem morgendlichen Ausflug begegnen können. 

Wir werden gegen Mittag zurück in unserer Unterkunft sein. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt dann die individuelle Abreise, in der Hoffnung, dass sie in den zurückliegenden Tagen einen unvergesslichen Aufenthalt auf Öland verlebt haben.


Enthaltende Leistungen

·      6 Übernachtungen in einem Ferienhaus direkt auf Öland

·      Halbpension (Frühstück und Abendessen); jeden 2. Tag (zumeist abends) ein warmes typisch schwedisches Gericht

·      Sicherungsschein

·      Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort

·      Hilfestellung bei der Planung Ihrer An- und Abreise

·      Grillen am Abend vor dem Abreisetag

·      Mineralwasser, Tee- und Kaffee

·      Bereitstellung von Tarnzelten bei Bedarf 


Nichtenthaltende Leistungen

·      An- und Abreise

·      Fahrten vor Ort (hier bilden wir Fahrgemeinschaften)

·      Mittagessen (Lunchpakete dürfen aber gern während des Frühstücks zusammengestellt werden)

·      Reiseversicherung

 

Bei Buchung dieser Reise über SkandinAVES gilt die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG Abs. 1; es wird

demzufolge keine Umsatzsteuer berechnet.


Wichtige HInweise

SkandinAVES ist stets bemüht Reisen in kleinen Gruppen durchzuführen. Die angegebene Gruppengröße für diese Reise beinhaltet auch die Reiseleitung. Wir werden an manchen Tagen etwas längere Wanderungen unternehmen, teilweise durch unwegsames Gelände. Bei der hier angebotenen Naturreise handelt es sich demzufolge um eine Reise, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist! 

Für Ihren Aufenthalt benötigen Sie, neben Ihren persönlichen Sachen, auch Bettwäsche und Handtücher. Für die Ausflüge empfehlen wir ein Fernglas, Spektiv oder auch eine entsprechende Kameraausrüstung. Denken Sie bitte auch an zweckmäßige Outdoorbekleidung, möglichst nicht in auffälligen Farben. Wasserdichte Wanderschuhe sind sehr zu empfehlen; des Weiteren Kleidung für eventuell verregnete Tageszeiten. 

Für die Nutzung der Tarnzelte sollten Sie ihrem Reisegepäck eine Sitzgelegenheit (Campinghocker) beifügen; die Tarnzelte sind für jeweils 2 Personen geeignet. 

Die meisten Gebiete unserer Tagesausflüge stehen unter Naturschutz, so dass wir uns darin nicht grundsätzlich so bewegen dürfen, wie wir es uns vielleicht gern wünschen. Zum Schutz der brütenden bzw. Jungvögel führenden Vögel gibt es Betretungsverbote für abgesperrte Bereiche, die wir selbstverständlich in vollem Umfang respektieren.

Wir bewegen uns während unserer Ausflüge in der Natur, in der "natürlich" nicht alles lückenlos vorausgeplant werden kann. Das Wetter spielt bei der Beobachtung von Vögeln im Freien eine wichtige Rolle. Bei starkem Wind oder an einem verregneten Tag sind die Chancen auf erfolgreiche Beobachtungen natürlich stark eingeschränkt. Insbesondere die Kleinvögel verbergen sich bei solchen Wetterlagen an geschützten Stellen. Auch sind besondere Beobachtungen, z. B. von seltenen Vogelarten, dem Zufall überlassen. Mitunter befindet man sich tatsächlich zur falschen Zeit am falschen Ort, manchmal ist man aber auch zur rechten Zeit am rechten Ort. Der Reiseleiter von SkandinAVES vergewissert sich immer bereits am Vortag über die Beobachtungsmöglichkeiten am Ziel des Folgetages. Unter besonderen Umständen werden wir den Reiseverlauf auch umstellen, selbstverständlich immer nur nach Absprache mit Ihnen. 

Für nicht so vogelbegeisterte Reiseteilnehmer bietet Öland herrliche Landschaftsmotive und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, von Steinsetzungen über Windmühlen bis hin zum Schloss Borgholm, um nur einige Beispiele zu nennen.




Nachfolgend eine Auflistung der 264 Vogelarten, die über den gesamten April 2018 auf der Insel Öland gesichtet worden sind:

Alpenstrandläufer Calidris alpina

Alpenstrandläufer Calidris alpina schinzii 

Amerikanische Samtente Melanitta deglandi stejnegeri 

Amsel Turdus merula

Austernfischer Haematopus ostralegus

Bachstelze Motacilla alba

Bartmeise Panurus biarmicus

Baumfalke Falco subbuteo

Baumpieper Anthus trivialis

Bekassine Gallinago gallinago

Bergente Aythya marila

Bergfink Fringilla montifringilla

Berghänfling Linaria flavirostris

Beutelmeise Remiz pendulinus

Birkenzeisig Acanthis flammea

Blässhuhn Fulical atra

Blaumeise Cyanistes caeruleus

Bluthänfling Linaria cannabina

Brandgans Tadorna tadorna

Brandseeschwalbe Thalasseus sandvicensis

Braunkehlchen Saxicola rubetra

Brillenente Melanitta perspicillata

Bruchwasserläufer Tringa glareola

Buchfink Fringilla coelebs

Buntspecht Dendrocopos major

Dohle Corvus monedula

Dorngrasmücke Sylvia communis

Dreizehenmöwe Rissa tridactyla

Dunkler Wasserläufer Tringa erythropus

Eichelhäher Garrulus glandarius

Eiderente Somateria mollissima

Eisente Clangula hyemalis

Fasan Phasianus colchicus

Feldlerche Alauda arvensis

Feldsperling Passer montanus

Felsentaube Columba livia (domest.)

Fichtenkreuzschnabel Loxia curvirostra

Fischadler Pandion haliaetus      

Fitis Phylloscopus trochilus

Flussregenpfeifer Charadrius dubius

Flussseeschwalbe Sterna hirundo

Flussuferläufer Actitis hypoleucos

Gänsesäger Mergus merganser

Gartengrasmücke Sylvia borin

Gartenrotschwanz Phoenicurus phoenicurus

Gebirgsstelze Motacilla cinerea

Gimpel Pyrrhula pyrrhula

Girlitz Serinus serinus

Goldammer Emberiza citrinella

Goldregenpfeifer Pluvialis apricaria

Grauammer Emberiza calandra

Graugans Anser anser

Graureiher Ardea cinerea

Grauschnäpper Muscicapa striata

Großer Brachvogel Numenius arquata

Grünfink Chloris chloris

Grünschenkel Tringa nebularia

Grünspecht Picus viridis

Gryllteiste Cepphus grylle

Habicht Accipiter gentilis

Halsbandschnäpper Ficedula albicollis

Haubentaucher Podiceps cristatus

Hausrotschwanz Phoenicurus ochruros

Haussperling Passer domesticus

Heckenbraunelle Prunella modularis

Heidelerche Lullula arborea

Heringsmöwe Larus fuscus

Höckerschwan Cygnus olor

Hohltaube Columba oenas

Kampfläufer Calidris pugnax

Kanadagans Branta canadensis

Kernbeißer Coccothraustes coccothraustes

Kiebitz Vanellus vanellus

Kiebitzregenpfeifer Pluvialis squatarola

Kiefernkreuzschnabel Loxia pytyopsittacus

Klappergrasmücke Sylvia curruca

Kleinspecht Dendrocopos minor 

Knutt Calidris canutus

Kohlmeise Parus major

Kolkrabe Corvus corax

Kormoran Phalacrocorax carbo

Kornweihe Circus cyaneus

Kranich Grus grus

Krickente Anas crecca

Kuckuck Cuculus canorus

Kurzschnabelgans Anser brachyrhynchus

Küstenseeschwalbe Sterna paradisaea

Lachmöwe Chroicocephalus ridibundus

Löffelente Anas clypeata

Mantelmöwe Larus marinus

Mauersegler Apus apus

Mäusebussard Buteo buteo

Meerstrandläufer Calidris maritima

Mehlschwalbe Delichon urbicum

Merlin Falco columbarius

Misteldrossel Turdus viscivorus

Mittelsäger Mergus serrator

Mönchsgrasmücke Sylvia atricapilla

Nachtigall Luscinia luscinia

Nebelkrähe Corvus corone cornix

Nordamerikanische Krickente Anas carolinensis

Nordische Schafstelze Motacilla flava thunbergi

Ohrenlerche Eremophila alpestris

Ohrentaucher Podiceps auritus

Pfeifente Anas penelope

Pfeifschwan Cygnus columbianus

Pfuhlschnepfe Limosa lapponica

Prachteiderente Somateria spectabilis

Prachttaucher Gavia arctica

Rabenkrähe Corvus corone corone

Raubseeschwalbe Hydroprogne caspia

Rauchschwalbe Hirundo rustica

Rauhfußbussard Buteo lagopus

Rebhuhn Perdix perdix

Regenbrachvogel Numenius phaeopus

Reiherente Aythya fuligula

Ringelgans Branta bernicla

Ringeltaube Columba palumbus

Rohrammer Emberiza schoeniclus

Rohrweihe Circus aeruginosus

Rotdrossel Turdus iliacus

Rothalstaucher Podiceps grisegena

Rotkehlchen Erithacus rubecula

Rotmilan Milvus milvus

Rotschenkel Tringa totanus

Saatgans Anser fabalis fabalis

Saatkrähe Corvus frugilegus

Säbelschnäbler Recurvirostra avosetta

Samtente Melanitta fusca

Sanderling Calidris alba

Sandregenpfeifer Charadrius hiaticula

Schafstelze Motacilla flava flava

Scheckente Polysticta stelleri

Schellente Bucephala clangula

Schilfrohrsänger Acrocephalus schoenobaenus

Schmarotzerraubmöwe Stercorarius parasiticus

Schnatterente Anas strepera

Schneeammer Plectrophenax nivalis 

Schwanzmeise Aegithalos caudatus

Schwarzkehlchen Saxicola rubicola  

Schwarzkopfmöwe Ichthyaetus melanocephalus

Schwarzmilan Milvus migrans 

Schwarzspecht Dryocopus martius

Seeadler Haliaeetus albicilla

Seeregenpfeifer Charadrius alexandrinus

Seidenschwanz Bombycilla garrulus

Sichelstrandläufer Calidris ferruginea

Silbermöwe Larus argentatus

Silberreiher Ardea alba

Singdrossel Turdus philomelos

Singschwan Cygnus cygnus

Sommergoldhähnchen Regulus ignicapilla

Spatelraubmöwe Stercorarius pomarinus 

Sperber Accipiter nisus

Spießente Anas acuta

Spornammer Calcarius lapponicus

Star Sturnus vulgaris

Steinschmätzer Oenanthe oenanthe

Steinwälzer Arenaria interpres

Steppenmöwe Larus cachinnans

Steppenweihe Circus macrourus

Sterntaucher Gavia stellata

Stieglitz Carduelis carduelis

Stockente Anas platyrhynchos

Strandpieper Anthus petrosus

Sturmmöwe Larus canus

Sumpfmeise Poecile palustris

Sumpfohreule Asio flammeus

Tafelente Aythya ferina

Tannenmeise Periparus ater

Teichralle Gallinula chloropus

Teichrohrsänger Acrocephalus scirpaceus

Teichwasserläufer Tringa stagnatilis

Temminckstrandläufer Calidris temminckii

Tordalk Alca torda

Trauerente Melanitta nigra

Trauerschnäpper Ficedula hypoleuca

Trauerseeschwalbe Chlidonias niger

Trottellumme Uria aalge

Tundrasaatgans Anser fabalis rossicus 

Tüpfelsumpfhuhn Porzana porzana

Türkentaube Streptopelia decaocto

Turmfalke Falco tinnunculus

Turteltaube Streptopelia turtur

Uferschnepfe Limosa limosa

Uferschwalbe Riparia riparia

Wacholderdrossel Turdus pilaris

Wachtel Coturnix coturnix

Waldbaumläufer Certhia familiaris

Waldkauz Strix aluco

Waldlaubsänger Phylloscopus sibilatrix

Waldohreule Asio otus

Waldschnepfe Scolopax rusticola

Waldwasserläufer Tringa ochropus

Wanderfalke Falco peregrinus

Wasserralle Rallus aquaticus

Weidenmeise Poecile montanus

Weißstorch Ciconia ciconia

Weißwangengans Branta leucopsis

Wendehals Jynx torquilla

Wiesenpieper Anthus pratensis

Wintergoldhähnchen Regulus regulus

Zaunkönig Troglodytes troglodytes

Ziegenmelker Caprimulgus europaeus

Zilpzalp Phylloscopus collybita

Zitronenstelze Motacilla citreola

Zwergmöwe Hydrocoloeus minutus

Zwergsäger Mergellus albellus

Zwergschnepfe Lymnocryptes minimus

Zwergseeschwalbe Sternula albifrons

Zwergstrandläufer Calidris minuta

Zwergtaucher Tachybaptus ruficollis

 Sonnenuntergang bei den Rauken in der Nähe von Byrum